Segelwiki

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Acrylate

Acrylate basieren auf aus verschiedenen Acrylmonomeren synthetisierten Copolymeren. Die Eigenschaften des Bindemittels werden durch die Zusammensetzung der Copolymere gesteuert. Häufig enthalten Acrylate auch Weichmacher.

Typische Eigenschaften von Acrylfarben:

- gute Wasserbeständigkeit

- gute Farbtonbeständigkeit

- gute Glanzbeständigkeit

- begrenzte Wasserbeständigkeit (kein Einsatz auf permanent wasserbelasteten Bereichen)

Ankern

Grundregeln für eine gute Verankerung:

Die Formgebung eines Ankers ist wichtiger als sein Gewicht. Für verschiedene Untergründe gibt es deshalb verschiedene Ankerformen. Wählen Sie den passenden Anker für den jeweiligen Untergrund und beachten Sie Wassertiefe und Windstärke:

-unter 10 m Wassertiefe:
3-fache Wassertiefe bis Windstärke 3
5-fache Wassertiefe bis Windstärke 6
7-fache Wassertiefe bis Windstärke 9

-über 10m Wassertiefe:
höchstens 5-fache Wassertiefe

-über Windstärke 9:
Anker in V-Form auslegen oder stabilisieren

Zudem müssen Wettervorhersagen, Strömungen und Gezeiten bedacht werden.

Die Ankerkette sollte mindestens die 5-fache Länge des Bootes messen. Beachten Sie, dass Ihr Ankersystem nur so stark ist wie sein schwächstes Glied, vernachlässigen Sie deswegen zB nicht die Dimensionierung der Wirbel und zusätzlichen Teile.

Als Ankerleine empfiehlt sich Polyamid, da es eine hohe Reiß-und Abriebfestigkeit besitzt und zudem elastisch ist.
Eine meterweise Markierung der Ankerleine vereinfacht die Abmessung beim Ankern.

Für grosse Boote wird empfohlen, zwei Anker an Bord zu haben sowie zusätzlich einen Notanker, zb einen Pflugscharanker und einen Plattenanker für verschiedene Untergründe und als Notanker einen Aluminiumanker mit Bleispitze. Dieser ist im Notfall leicht zu handhaben und hat eine hohe Haltekraft.

Für Ankergrössen gibt es teilweise nationale Vorschriften und auch die Bootskonstruktion muss mit beachtet werden.
Als Anhaltspunkt kann die folgende Tabelle verwendet werden:

Bootslänge bis


Bootsverdrängung
in kg

Ankergewicht
in kg

Schäkel Ø
in mm
Ketten Ø
in mm
Nylonleine Ø
in mm
Dinghy, Beiboot, Annexe - 2 8 6 6
Dinghy, kleiner Katamaran
Schlauchboot
300 3,5 8 6 6-8
Boot bis 5,50 m 800 6 8 6 10
6,50 m 1000 8 8 6-7 10
7,50 m 2000 10 10 8 14
9 m 3000 12 10 8 14
10,50 m 4500 14 10 8 14
12,50 m 8000 16 12 10 18
16 m 12000 20 12 10 18
18 m 16000 24 16 12 22
20 m 20000 34 16 14 24
25 m 30000 40 16 14 24
+25 m + 30000 60 18 16 28




Antifouling

Antifouling wird verwendet, um Bewuchs am Boot zu verhindern bzw nicht in die Beschichtung eindringen zu lassen.

Bewuchs lässt Ihr Boot nicht nur unscheinbar ausssehen, sondern kann es auch extrem verlangsamen, die Treibstoffkosten in die Höhe treiben und letztendlich auch das Material beschädigen.

Die Menge und die Zusammensetzung von Bewuchs hängt von regionalen Einflüssen ab und wird durch von vielen Faktoren beeinflusst, zb Temperatur, Salzgehalt, Wasserqualität, Licht und Schatten, Temperatur und Strömung, Verunreinigungen bzw Frischwasserzufuhr.

Antifoulings fallen gewöhnlich in drei verschiedene Kategorien: selbsterodierende Antifoulings, Hart-Antifoulings und Dünnschicht-Antifoulings:

Selbsterodierende Antifoulings haben ein Harzsystem mit aktiven Bestandteilen, die einen Bewuchs abweisen oder behindern. Nach Aktivierung im Wasser werden die Schichten des Antifoulings kontrolliert abgebaut und es liegt stets eine frische, aktive Schicht mit Bioziden an der Oberfläche. Der Belag verbraucht sich und kann in der nächsten Saison direkt ohne Zwischenschliff neu aufgetragen werden.

Hart-Antifoulings haben ein Harzsystem mit einem hohen Gehalt an wasserunlöslichen Bestandteilen, welche das Antifouling hart und abriebfest machen. Der hohe Anteil an bioaktiven Wirkstoffen und deren ständige Abgabe ans Wasser sorgen für einen hochgradigen Bewuchsschutz. Aufgrund der Härte und Beständigkeit ist das Antifouling ideal für schnelle Motorboote, Trailerboote und Boote in Trockenmarinas.

Dünnschicht-Antifoulings:
Dünnschicht-Antifoulings wirken nicht durch Abgabe von Wirkstoffen das Wasser, sondern durch die sehr glatte Oberfläche, die den Organismen eine Anhaftung erschwert. Erzeugt wird die glatte Oberfläche durch den PTFE-Zusatz. Unterstützt wird die Antifouling-Wirkung noch durch die im Bindemittel eingebundenen Kupferbestandteile. Die extrem glatte Oberfläche sorgt für einen äusserst geringen Reibungswiderstand im Wasser und somit für höhere Geschwindigkeiten und einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Zudem trocknet das Antifouling sehr schnell.

 

Auslösemechanismus

Auslösungsarten bei Plastimo-Rettungswesten
Um mehr Beweglichkeit an Bord zu ermöglichen, blasen sich viele Modelle erst beim Sturz ins Wasser auf oder müssen dann selbst ausgelöst werden.
Tipp: Aufblasbare Rettungswesten müssen auf jeden Fall über der Jacke getragen werden!

Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Aufblasen durch Handbedienung
Hier erfolgt die Aktivierung duch Ziehen an einem Griff. Westen mit dieser Aufblastechnik eignen sich für Personen, die nur zeitweise Kontakt mit dem Wasser haben.

Aufblasen mit dem Mund
Dies ist bei allen Nicht-Feststoff-Rettungswesten von Plastimo möglich - unterstützend zu allen anderen Aufblastechniken.

Automatisches Aufblasen
Das Aufblasen erfolgt von selbst bei Wasserkontakt. Diese Technik wird bei längeren Fahrten empfohlen und ist ein absolutes Muss für Mitsegler, die nicht schwimmen können, unbedingt notwendig aber auch für Segler, die allein unterwegs sind, da sich die Rettungsweste automatisch aufbläst, auch wenn die Person bewusstlos ist.
Tipp: Überprüfen Sie zu Ihrer Sicherheit den Zustand ihrer Rettungswesten vor jeder Fahrt! Für automatische Westen sollten Sie unbedingt Auffüllsets an Bord mitführen! Diese erhalten Sie selbstverständlich auch bei Segelkontor.com.

Zwei Prinzipien sind hierbei anzuführen:

Automatik-Tablette
Die Tablette löst sich bei Wasserkontakt auf und startet so das Aufblasen der Rettungsweste.
Tipp: Wechseln Sie die Tablette aus, wenn sich die Weste längere Zeit in feuchter Umgebung befand, spätestens jedoch nach einem Jahr!

Hydrostatisches Hammar-System
Dabei überträgt sich der Wasserdruck auf eine hochempfindliche Membran. Sobald der Druck steigt (die Person also ins Wasser gefallen ist) lässt die Membran das Wasser durchdringen und die Aufblas-Automatik wird aktiviert. Dieses System bietet den Vorteil, dass sich die Rettungsweste nicht unbeabsichtigt aufbläst, wenn sie mit Sprühwasser in Berührung kommt oder an einem feuchten Platz verstaut wird.
Tipp: Der Auslösemechanismus sollte alle 4-5 Jahre ersetzt werden!

Bei Segelkontor.com erhalten Sie natürlich Westen in allen Ausführungen, ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt! Auf Wunsch können Sie Ihre persönliche Weste gestalten, wir besticken Ihnen ausgesuchte Modelle!

 

B.S.H. Zulassung

"Durch andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugelassene Geräte werden als gleichwertig behandelt, wenn mit ihnen das geforderte Schutzniveau – Sicherheit, Gesundheit und Gebrauchstauglichkeit – gleichermaßen dauerhaft erreicht wird (siehe Verordnung (EG) 764_2008 über die gegenseitige Anerkennung von Zulassungen)."

Dies bedeutet, dass auch Geräte mit einer R.I.N.A Zulassung in Deutschland zugelassen sind.

Bruchlast und Arbeitslast

Allgemein wird empfohlen, ein Fünftel der Bruchlast als sichere Arbeitslast anzunehmen. Wenn z. B. eine Bruchlast von 1.000 kg angegeben ist, beträgt die sichere Arbeitslast 200 kg. Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit.

 

Camlan

Bei Camlan handelt es sich um einen äußerst widerstandsfähigen und abriebfesten Kunststoff, der durch Polymerisierung von Trioxan und anschließender Veredelung mit Acetalgruppen gewonnen wird. Durch die Veredelung wird die ohnehin schon sehr gute Beständigkeit des Werkstoffes noch weiter verbessert, indem potentielle Schwachstellen im Molekül mit einer Acetalgruppe passiviert und somit unangreifbar werden. Dadurch wird der Kunststoff sehr abriebfest, witterungsbeständig, reibungsarm, temperaturunempflindlich, bruchfest und nimmt keinerlei Wasser auf - ein Hochleistungswerkstoff für höchste Performance!

 

Edelstahl V2A | V4A

Rostfreier Stahl ist ein allgemeinsprachlicher Ausdruck für eine Gruppe von korrosions- und säurebeständigen Stahlsorten. Diese Stähle sind auch bekannt unter der korrekteren Bezeichnung nichtrostender Stahl.

Nichtrostender („rostfreier“) Stahl zeichnet sich durch einen Anteil von mehr als 10,5 Prozent Chrom aus, der im austenitischen oder ferritischen Mischkristall gelöst sein muss.
Durch diesen hohen Chromanteil bildet sich eine schützende und dichte Passivschicht aus Chromoxid an der Werkstoffoberfläche aus.
Weitere Legierungsbestandteile wie Nickel, Molybdän, Mangan und Niob führen zu einer noch besseren Korrosionsbeständigkeit oder günstigeren mechanischen Eigenschaften.

Werkstoffnummer 1.4301 - X5CrNi18-10 V2A

Der häufigste Legierungstyp eines nichtrostenden Stahls, der uns im Alltag begegnet, ist die Legierung X5CrNi18-10 (Werkstoffnummer 1.4301, auch bekannt als V2A).
Bei 1.4301 handelt es sich um einen relativ weichen, nickelhaltigen, nicht ferromagnetischen Austenit-Stahl.

Der Werkstoff ist nicht beständig in Gegenwart chlorhaltiger Medien wie beispielsweise Salzwasser.


Werkstoffnummer 1.4571 - X6CrNiMoTi17-12-2 (historisch) oder 1.4404 - X2CrNiMo17-12-2 V4A

Für den Einsatz in Gegenwart chloridhaltiger Medien wird häufig der Werkstoff 1.4571 bzw. 1.4404 (umgangssprachlich V4A) eingesetzt.
Er besitzt im Gegensatz zum 1.4301 (ugs. V2A) durch seinen Anteil von 2 % Molybdän eine erhöhte Beständigkeit gegen Chloride.
Einsatzzwecke sind unter anderem alle Bereiche, die ständig mit Salzwasser in Berührung kommen, wie zum Beispiel Beschläge im Schiffbau.


EPDM Kautschuk

EPDM-Kautschuk ist ein hochwertiger terpolymerer Elastomergummi.

Aufgrund der peroxid-vernetzten Struktur besitzt dieser Kautschuk
sehr gute Wetter und Feuchtigkeitsbeständigkeiten.
Er ist hoch Ozonresistent und von hoher thermischer
Beständigkeit auch gegenüber Dampf und Heißwasser.
EPDM-Kautschuk ist auch bei Kälte hochflexibel
UV-beständig und langlebig.
Somit eignet sich dieser Werkstoff sehr gut für die Verwendung
im Bootsbereich, z.B.  für Ruckdämpfer, Schallabsorbermatten
und Dichtungen..

Epoxid

Epoxidfarben/harze härten chemisch durch die Reaktion eines Epoxides mit einem Härter.
Während der Härtung wird eine dreidimensionale Vernetzung des Films erzielt. 

Typische Eigenschaften von Epoxidverbindungen:

- gute Chemikalienbeständigkeit

- gute mechanische Beständigkeit

- 2-Komponentenprodukte mit begrenzter Verarbeitungszeit nach dem Anmischen

- eine gewisse Neigung zum Auskreiden, d. h. bei direkter Sonneneinstrahlung (UV-Licht) zersetzt sich die Farboberfläche sehr langsam, wodurch der Glanz langfristig beeinträchtigt wird

GFK

Glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK ist ein Faser-Kunststoff-Verbund aus einem Kunststoff (z. B. Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyamid) und Glasfasern. Er ist der am häufigsten eingesetzte langfaserverstärkte Kunststoff.

Das Material zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus, ist leicht, kostengünstig und bedarf nur geringer Wartung.
Die GFK-Aussenschale ist anschliessend mit Gelcoat beschichtet.
Glasfaserverstärkter Kunststoff hat auch in aggressiver Umgebung einausgezeichnetes Korrosionsverhalten.
Dies macht ihn zu einem geeigneten Werkstoff für Bootsrümpfe.




Harken

Harken ist seit Jahren einer der größten Hersteller von Blöcken, Travellern, Roll-Reff-Systemen und Winschen.
Innovationen von Harken finden sich an Bord von kleinsten Optimisten bis hin zu den Mega- oder Fahrtenyachten.
Forschung und Entwicklung war für Harken schon immer ebenso wichtig wie die strenge Qualitätssicherung - somit steht Harken für
höchste Qualität und beliefert daher die wichtigsten Regatten wie den America´s Cup oder die Olympischen Spiele.

 

Harken

HARKEN - unter allen Seglern bekannt für Innovation im Segelsport.

Über die Jahre haben Harken Beschläge wichtige Regatten wie den America's Cup oder die olympischen Spiele beherscht. Die Blöcke, Traveller, Roll-Reff-Systeme und Winschen finden Sie an Bord vom kleinsten Optimisten bis hin zu den Mega- oder Fahrten-Yachten.

Forschung und Entwicklung war für Harken schon immer ebenso wichtig wie der umfassende Service am Kunden und die hohe Qualitätssicherung.

J Klasse Yachten

J-Klasse bezeichnet eine Bootsklasse für
große Kielyachten nach internationalen Regeln.
Mit diesen Segelyachten wurden insbesondere
Regatten um den America’s Cup zwischen
den Jahren 1930 und 1937 ausgetragen.

Folgende Yachten der J-Klasse wurden gebaut:

        Shamrock
        VWeetamoe
        Yankee
        Whirlwind
        Enterprice
        Velsheda
        Endeavour
        Rainbow
        Endeavour II
        Ranger

Klüse
Eine Klüse (niederländisch) ist eine verstärkte Öffnung in der Bordwand, dem Schanzkleid oder dem Deck eines Bootes oder Schiffes zur Durchführung von Ketten, Leinen oder Tauen. Am bekanntesten sind hier wohl die Ankerklüse und die Kettenklüse. Innerhalb der Ankerklüse wird nicht nur die Ankerkette durchgeführt, sondern auch der Anker während der Fahrt des Schiffes gehalten.
Krängung

Die Krängung (auch Schlagseite) bezeichnet die Neigung von Schiffen zur Seite, also die Drehung um die Längsachse.

Krängende Momente am Schiff werden verursacht durch Winddruck, Seegang, Fliehkräfte, ungleich verteilte Ladung oder Wasseraufnahme.

Messung der Krängung:

Die heute oft verwendeten Krängungsmesser bestehen aus einer halbrunden, winkelskaliertem, durchsichtigen Rohr aus Glas oder Plexiglas, das mit Flüssigkeit gefüllt ist. In dem Rohr befindet sich eine Bleikugel, die sich immer am tiefsten Punkt des Rohres aufhalten wird. Am tiefsten Punkt der Skala in waagerechtem Zustand beträgt die Krängung 0 Grad. Neigt sich das Schiff nach einer Seite, verschiebt sich der tiefste Punkt und die Kugel bewegt sich, an ihr wird der Neigungswinkel abgelesen.

Die meisten Krängungsmesser (auch Clinometer) haben eine Skala von 30-45 Grad, wenige Modelle auch mehr. 

Bei Segelkontor erhalten Sie alle gängigen Modelle, brauchen Sie ein selteneres Modell? Sprechen Sie uns gerne an!

 

Kursdreieck

Das Kursdreieck ist als Bestandteil des Kartenbestecks ein Navigationsinstrument zum Arbeiten in einer nautischen Karte. Es ist vergleichbar mit einem Geodreieck. Bei einem Kursdreieck läuft die Gradeinteilung von 0° - 180° und 180° - 360°. Zusammen mit einem Anlegedreieck oder Anlegelineal lassen sich durch Parallelverschiebung Winkel aller Art an jedem Punkt der Karte abtragen oder auslesen. Als Anlegedreieck kann auch ein zweites Kursdreick benutzt werden.

Mikrofasertücher von Segelkontor

Die hervorragende Reinigungskraft von Segelkontor-Mikrofasertüchern beruht auf der Verwendung so genannter Ultra-Micro-Mehrkomponentenfaser. "Ultra" steht für hier für High-Tech-Fasern höchster Qualitätsstufe.

Unsere Mikrofaser durchläuft einen extrem komplexen Herstellungs- und Veredelungsprozess. Hierbei kommen vor allem zwei Techniken zur Anwendung:

Wasserstrahlverfestigung

Hierbei wird die textile Fläche durch Bearbeitung mit hohem Wasserdruck erzeugt. In der Weiterverarbeitung wird diese Oberfläche in einen äußerst feinen Faserverbund aufgesplittet.

Web-Technologie

Im klassischen Webverfahren wird feinste Webware hergestellt. Im Gegensatz zum Faserverbundverfahren wird das Textil hier verwoben und anschließend veredelt.

 

Ohnmachtsichere Lage im Wasser

Ist eine Rettungsweste "ohnmachtsicher", bedeutet das, dass sie den Schwimmer auch bei Erschöpfung oder gar Bewusstlosigkeit innerhalb kurzer Zeit so dreht, dass der Kopf und somit die Atemwege über Wasser sind. Hierbei wird der Kopf seitlich und von hinten gestützt. Die Zeit, die benötigt wird, hängt vom Gewicht und der Kleidung des Trägers ab. Beachten Sie deshalb immer die Angaben auf Ihrer Rettungsweste!
Tipp: Übrigens wird für alle Arten von Schwimm-und Rettungswesten ein Schrittgurt empfohlen, um ein Herausrutschen zu verhindern!

 

Osmose am Boot

Was ist Osmose?
Wenn zwei unterschiedlich konzentrierte Flüssigkeiten duch eine semipermeable Membran getrennt werden, so wird die niedrig konzentrierte Flüssigkeit die Membran durchdringen, um einen Konzentrationsausgleich hervorzurufen. Im Zuge dieses Prozesses erhöht sich das Volumen der Flüssigkeit mit der höchsten Konzentration und ein Druck wird aufgebaut, Blasen entstehen.

Ob und wann ein GFK-Rumpf Osmose bekommen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
-Qualität und Eignung der verarbeiteten Materialien und deren sorgfältige Verarbeitung beim Bau des Rumpfes
-Temperatur und Qualität des Wassers
-Dauer der Liegezeiten im Wasser bzw Trockenzeiten des Rumpfes an Land während des Winterlagers

Feststellung von Osmose:
Die ersten sichtbaren Zeichen einer Osmose zeigen sich in der Regel als Blasen zwischen dem Gelcoat und der ersten Laminatschicht. Wenn Sie eine Osmoseblase öffnen, riecht die Flüssigkeit sauer, ähnlich Essig.

Schutz vor Osmose:
Die beste Vorsorge gegen Osmose sind einwandfreie Verfahren und Werkstoffe beim Bau der Yacht. Ausschlaggebend ist hier die Güte des GFK-Laminats während des Baus. Zusätzlicher Schutz lässt sich durch das nachträgliche Aufbringen von Produkten erreichen, die eine Wassersperre bilden.

Osmosebehandlung:
Sollten Anzeichen von Osmose vorliegen, so ist eine umfangreiche Osmosebehandlung erforderlich. Diese umfasst die völlige Entfernung dess Gelcoats. Der Rumpf muss dann unter einwandfreien Bedingungen trocknen, bevor wieder Pflegeprodukte aufgetragen werden. Am besten werden diese Arbeiten von Fachleuten vorgenommen.

Pflege von Hartwaren

Spülen Sie Sand, Schmutz und Salzkristalle besonders nach dem Einsatz im Salzwasserbereich gründlich mit Leitungswasser.
Alle beweglichen Teile an Blöcken und Schotklemmen, Kugel-und Gleitlagern sollten nach der Reinigung mit Marinespay gefettet werden. Kontrollieren Sie vor dem Einsatz alle Produkte und tauschen Sie diese bei Beschädigung oder Verschleiß aus.

 

Plastimo

Plastimo bietet ein Sortiment mit über 6.000 Produkten, ist in 104 Ländern mit einem Katalog in 8 Sprachen vertreten.
40 Jahre Erfahrung und strikte Qualitätskontrolle garantieren optimale Qualität, sodass Plastimo der erste Hersteller für Bootszubehör war, der z. B. auf seine Rettungsinseln eine Garantie von 12 Jahren und auf seine Kompasse sowie Rollfreffanlagen eine 5-jährige Garantie geben konnte. Viele andere Hersteller sind seitdem diesem Beispiel gefolgt. Alle Produkte entsprechen den aktuellen europäischen Normen. Zusätzliche, regelmäßige Tests garantieren dem Kunden langlebige, sichere und hoch qualitative Produkte.

 

Polyurethane

Polyurethanpolymere entstehen durch die chemische Reaktion von Polyalkoholen mit Isocyanaten. Sie werden daher als 2-Komponentenprodukte geliefert und erst kurz vor der Verarbeitung gemischt. Die Verarbeitung kann bis - 10 °C erfolgen.

Typische Eigenschaften von Polyurethanen:

- gute Glanzbeständigkeit

- ausgezeichnete Farbtonbeständigkeit

- gute mechanische und Chemikalienbeständigkeit

- empfindlich gegenüber Feuchtigkeit während Applikation und Anfangstrocknung

- 2-Komponentenprodukte mit begrenzter Verarbeitungszeit nach dem Anmischen

Primer

Der korrekte Primer schützt das Material Ihres Bootes, er ist die Grundlage für eine erfolgreiche Beschichtung und verbessert den Endanstrich.

Rettungswesten-Kategorien

Rettungs-und Schwimmwesten Kategorien
Es gibt drei verschiedene offiizielle Bezeichnungen für Schwimmwesten:

Schwimmlernhilfen

Hauptsächlich für Babies und Kinder geeignet, sollen diese durch den Auftrieb, den sie verursachen, das Schwimmen lernen erleichtern. Sie bieten jedoch keinen Schutz gegen Ertrinken und dürfen nur unter ständiger Aufsicht verwendet werden! Verwendung am Strand, Pools oder in Badeseen

Schwimmhilfen 50 N

Bieten 50N  Auftrieb, jedoch keine Ohnmachtsicherheit! Geeignet für Schwimmer in Gewässern, in denen rasch Hilfe zur Stelle ist.
Bootstypen: Kanu, Kajak, Windsurfen, Jollen, Wasserski, Jet-Ski


Rettungswesten
(mit 3 verschiedenen Unterkategorien)

Rettungswesten 100
Geeignet für Binnen- und Küstengewässer mit relativ ruhigem Wasser.
Diese Westen sind eingeschränkt ohnmachtsicher, das heißt, sie gewährleisten eine ohnmachtsichere Lage des Schwimmers in 10 Sekunden, dies wird beeinflusst von der Bekleidung des Schwimmers.
Eine Pfeife ist vorgeschrieben, ebenso die Farbe der Weste, Reflektorstreifen und die Größe der Materialoberfläche (mind. 100 cm²)
Bootstypen: Segel- und Motorboote

Rettungswesen 150 N
Geeignet für Küstengewässer und Hochsee, ohnmachtsichere Lage gewährleistet in 5 Sekunden, auch bei leichter Wetterschutzbekleidung bzw. Ölzeug.
Farbe, Pfeife und Haltegriff vorgeschrieben, Reflektorstreifen, Materialoberfläche mind 300 cm².
Bootstypen: Segel- und Motorboote.

Rettungswesten: 275 N
Geeignet für Hochseenavigation bietet diese Weste den maximalen Schutz und gewährt ohnmachtsichere Lage in weniger als  5 Sekunden auch in schwerer Schlechtwetterkleidung.
Farbe, Pfeife, Haltegriff vorgeschrieben, Reflektorstreifen, Materialoberfläche mind 400 cm².
Bootstypen: Segel-und Motorboote, Industrie-und Berufschifffahrt

 

Segelkontor

Segelkontor ist ein Handelshaus für Segel- und Wassersportzubehör. Mit einer breiten Palette an ausgesuchten Produkten verschiedener Hersteller rüsten wir Wassersportbegeisterte deutschland- und europaweit aus.
Für eine weitreichende Vermarktung nutzen wir ein umfassendes und breit positioniertes Online-Vertriebssystem.


Segeltrimm

Der Begriff Segeltrimm bezeichnet die Einstellung der Segel und den Vorgang desselben. Ziel ist, das Segelprofil dem Wind, Kurs und dem Seegang anzupassen, um ein möglichst günstiges Verhältnis von Widerstand und Vortrieb zu erreichen oder den Winddruck am Segel und somit die Krängung zu reduzieren. Korrekter Trimm erhöht neben der Geschwindigkeit den Komfort und die Sicherheit der Segler, sowie die Lebensdauer der Segel durch Reduktion des Killens (Flattern des Segels).

Steuergrössen beim Segeltrimm sind zB Vorliekwinkel, Anstellwinkel, Twist und Profiltiefe des Segels.

Trimmeinrichtungen sind zB am Grosssegel Grossfall und Cunninghamstrecker oder Lümmelbeschlag, Unterliekstrecker, Flachreff, Achterliektrimmleine, Baumniederholer, Achterstagspanner und Traveller.

Am Vorsegel (Fock und Genua) Fockfall, Holepunkte, Barber Hauler, Achterliektrimmleine und Achterstagspanner.

Hilfsmittel sind zB Trimmscheiben, Verklicker, Windfäden und Trimmtabellen.

Zubehör und Hilfsmittel erhalten Sie selbstverständlich bei Segelkontor.com.

Segelvideo

Segelkontor.com hat es sich zur Aufgabe gemacht,
die verschiedensten Themengebiete rund ums Segeln, Segelausrüstung
und Zubhör in einem eigenen Kanal bei YouTube zu veröffentlichen.
Wir geben Ihnen hierbei nutzliche Tipps und unterstützen Sie ausführlich
bei der Produktauswahl in unserem Shop für Yachtzubehör.
Viele nutzliche Anleitungen und Erklärungen rund ums Segeln
sind den einzelnen Produkten und Produktgruppen zugeordnet.
Profitieren Sie mit den Segelvideos von Segelkontor.

Solas
Die International Convention for the Safety of Life at Sea (SOLAS) (Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See) ist eine UN-Konvention zur Schiffssicherheit.
Die aktuelle SOLAS-Konvention (die fünfte Version, genannt „SOLAS 74“) stammt von 1974 und besteht aus zwölf Kapiteln, die sich mit Bemannung, Sicherheitsmanagement, Technik, Ladung und Rettungsmitteln beschäftigen. Auf aktuelle Bedürfnisse gehen zusätzliche Novellierungen, so genannte Amendments, ein. Mit ihnen wurden technische Neuerungen und Verbesserungen in die SOLAS 74 aufgenommen.
Sprenger

Hermann Sprenger bietet Produkte für den Regatta- und Fahrtensegler, made in Germany.
Ständige Qualitätskontrollen, Produktentwicklung mit führenden Regattaseglern und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen HS-Produkte seit Jahren aus und führten zu sehr guten Tests in führenden Magazinen wie "Yacht" und "Segeln".

 

Teak

Teak ist ein Laubbaum aus der Familie der  Lippenblütler. Heimisch in den laubwerfenden Monsunwäldern Süd- und Südostasiens, liefert der Teakbaum ein sehr wertvolles Holz und zählt zu den wichtigsten Exporthölzern des asiatischen Raumes.
Die Hauptnutzung des Teakbaumes betrifft sein Holz. Neben den hohen, astfreien Stämmen machen seine besonderen Eigenschaften das Holz wertvoll. Es lässt sich gut verarbeiten und trocknet ohne Reißen und Werfen.
Durch seine natürlichen Öle bleibt die Oberfläche auch ohne Nachbehandlung ansehnlich und wetterfest.
Wichtig ist aber vor allem seine Verwendung im Boots- und Schiffsbau. Ein Schiffsdeck aus Teakholz wird bei Nässe nicht rutschig
Das Holz ist sehr dauerhaft. Besonders das Kernholz ist gegen Pilze und Insekten sehr beständig. Zudem ist das Holz schwer entflammbar.
Thixotropie

Manche Flüssigkeiten bauen bei einer konstanten Scherung (zB Rühren) mit der Zeit die Viskosität (Zähflüssigkeit) ab.
Nach Aussetzung der Scherbeanspruchung wird die Ausgangsviskosität wieder aufgebaut.
Vereinfacht heißt das, je länger man eine thixotrope Flüssigkeit umrührt, desto dünnflüssiger wird sie. Nach Beendigung des Rührens steigt die Zähflüssigkeit zeitabhängig wieder an.

Beratung vom Experten: shop@segelkontor.com